Das Projekt

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BrennerLEC steht für die Abkürzung "Low Emissions Corridor" bzw. emissionsarmer Brennerkorridor. Dabei zielt BrennerLEC darauf ab, den Transitverkehr der Brennerachse in besserem Einklang mit der
Gesundheit der Bevölkerung und den besonderen Eigenschaften des Gebietes zum Schutze der alpinen Umwelt zu bringen.

Es handelt sich dabei um ein innovatives Pilotprojekt mit dem Ziel zu bestimmen, wann und wo Geschwindigkeits- und andere Verkehrsbeschränkungen angewendet werden können, um ein Höchstmaß an Effizienz für die Umwelt und den Transport mit geringstmöglichen Nachteil für die Verkehrsteilnehmer zu erreichen.

Die drei Säulen des Projekts sind:

1. die dynamische Geschwindigkeitsregelung;

2. die Pannenstreifenfreigabe;

3. die "intelligente" Verkehrsbeschilderung.

Diese Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit im Hinblick auf die Verringerung der Umweltauswirkungen und deren verkehrs- und sozioökonomische Kompatibilität bewertet.

Das Projekt wurde von der Europäischen Kommission am 18.03.2016 genehmigt. Der Projektzeitraum wird sich von Oktober 2016 bis April 2021 erstrecken. Die Gesamtkosten belaufen sich geschätzt auf
3,8 Millionen Euro, wovon 1,9 Millionen Euro aus EU-Mitteln des LIFE- Programms kofinanziert werden.