Infografiken

Auf dieser Seite ist es möglich, mehrere Informationen über jede einzelne Infografik lesen.

  • Ergebnisse 1.Phase

    Die ersten empirischen Daten liefern aus Umweltsicht folgende Ergebnisse: wenn die PKW durchschnittlich um 15 km/h langsamer fahren als normalerweise auf der Autobahn erlaubt (Höchstgeschwindigkeit 130 km/h), verringert sich die durchschnittliche Konzentration von NO2 (Stickoxid) entlang der Autobahn um 10%.

    Bei hohem Verkehrsaufkommen wurde außerdem beobachtet, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung dazu führt, dass sich der Verkehrsfluss verbessert. Ganz konkret war die Anzahl der im Versuchsabschnitt durchfahrenden Autos während der Begrenzung um 8% höher. Im Vergleich zur Standardsituation hat sich bestätigt, dass der Verkehr bei Anwendung der Geschwindigkeitsbegrenzung flüssiger wird sowie Staubildung und stop&go-Situationen verringert und dadurch die Fahrtzeiten verkürzt werden.

  • Verkehrtypen auf der A22 Autobahn

    Die Infografik präsentiert die wichtigsten Ergebnisse der vertiefenden Untersuchungen über die Fahrzeugzusammensetzung der A22, welche durch eine Detailstudie an den Autobahn-Mautstellen an bestimmten Tagen geschätzt wurde (z.B. Werktage ohne Touristen, Feiertag mit Touristen). Die Studie hebt hervor, dass sich auf der A22 sehr viel mehr neuere Fahrzeuge verkehren als im staatliche Durchschnitt, für EURO 6 Fahrzeuge überschreitet der Anteil mehr als 25% (staatlicher Durchschnitt ca. 5%). Der Anteil des Schwerverkehrs beträgt an Werktagen circa 28%, während an Feiertagen in den Sommermonaten ca. 40% der Fahrzeuge aus dem Ausland stammen. Vom Umweltstandpunkt aus gesehen wirkt einem möglichen Vorteil einer neueren Verkehrszusammensetzung der höhere Anteil an Dieselfahrzeugen entgegen, circa 76% des gesamten Fahrzeugbestandes (staatlicher Durchschnittswert der Immatrikulationen 52%). Die Analyse wurde durch die indikative Darstellung der Durchschnittsgeschwindigkeiten der einzelnen Verkehrstypen vervollständigt.

  • Emissionen vom A22 Verkehr

    Diese Infografik liefert einige Daten von Schadstoffemissionen der verschiedenen Typologien von Fahrzeugen. Sie stammen aus einer Studie über die Fahrzeugzusammensetzung des Autobahnverkehrs der A22. Man untersuchte vor allem die Emissions-Konzentrationen von Stickstoffoxiden (NOx), welche zur der Stickstoffdioxid-Belastungen (NO2) beitragen und in Hinsicht für die Luftqualität der Region Trentino/Südtirol von besonderer Bedeutung sind. Diese Daten wurden anhand spezieller Emissionsfaktoren für die einzelnen Fahrzeugtypen ermittelt. Die gegenwärtigen Faktoren basieren auf einer Reihe von auf EU-Ebene validierten Messungen und Untersuchungen und beziehen sich auf die effektive Straßennutzung der Fahrzeuge. Anhand von Beispielen werden die NOx -Emissionsfaktoren für verschiedene Fahrzeuge und Treibstoffarten dargestellt: mit der EURO 6 Norm wurde die Technologie von Dieselschwerfahrzeugen so weiterentwickelt, dass sie eine signifikative Reduzierung der Emissionen und der entsprechenden Emissionsfaktoren mit sich brachte, leider betrifft diese Verbesserung nicht die Personenkraftfahrzeuge. Insgesamt sind die Leichtfahrzeuge für ungefähr die Hälfte der vom Autobahnverkehr ausgehenden NOx-Belastungen verantwortlich (circa 46%). Unter Veränderung der Geschwindigkeit verhält sich ein Diesel-PKWs der jüngeren Generation (ab EURO 4) gänzlich anders als ein Benzin-PKW: zusätzlich zu den höheren Emissionsfaktoren weist er bedeutende Unterschiede in Abhängigkeit von verschiedenen Geschwindigkeiten auf. Mit Erhöhen der Geschwindigkeit nehmen die Emissionsfaktoren bis hin zu einem Optimum (circa 80 km/h) ab und steigen anschließend bei Autobahngeschwindigkeit wieder stark an. Eine Erhöhung der Geschwindigkeit von 100 km/h auf 130 km/h mit einem Euro5 -Dieselfahrzeug erzeugt beispielsweise 30% mehr an Emissionen. Es ist hervorzuheben, dass in Konditionen von Stop&go bzw. in der häufigen Abfolge von Abbremsung und Beschleunigung, es zu erhöhten Emissionen von Stickstoffoxiden pro Kilometer kommt, weil der Motor weit entfernt von seinem Optimum arbeitet.

  • Zukünftiges Autobahnverkehrsmanagement

    Die Infografik stellt die Modalitäten der zukünftigen Verwaltung des Autobahnverkehrs dar. Die vorhandenen Messsysteme entlang der Autobahn ermöglichen es dem Benutzerzentrum der A22 über ein bestimmtes Ereignis (Verlangsamung des starken Verkehrs) aber auch eine bestimmte kritische Situation der Luftqualität (z.B. Überschreitung des NO2-Grenzwertes) in Echtzeit informiert zu werden. Dadurch können bei bestimmten Ereignissen bereits vordefinierte dynamische Maßnahmen durch die zentrale Überwachungsstelle getroffen werden. Insbesondere kann ein Tempolimit auf den betroffenen Teilabschnitten aktiviert werden, um die vom Verkehr ausgehenden Belastungen zu verringern und den Verkehrsfluss zu stabilisieren. Das System erlaubt es auch Prognosen anzustellen und diese Ereignisse schon im Vorfeld vorzubeugen und zu vermeiden.

  • Integriertes Management Autobahn - Stadt

    Die Infografik präsentiert ein Zukunftsszenario des integrierten Verkehrsmanagements zwischen Autobahn und Stadt, welches das Projekt verwirklichen möchte. Beim Eintreten eines Verkehrsereignisses in der Stadt (z.B. Unfall) teilt die zuständige Bürgerzentrale diese Information dem Benutzerservicezentrum der A22 mit. Diese Übermittlung der Informationen wurde durch den Open Data Hub von IDM ermöglicht, welche die Aufgabe hat, sich mit den einzelnen im Territorium vorhandenen Systemen zu verbinden und die nützlichen Informationen an kompetente Benutzer weiterzuleiten. Laut kodifizierten Vorgehensweisen kann der Autobahnbetreiber die vom Ereignis ausgehende Unannehmlichkeiten durch die Aktivierung von Nachrichten auf den eigenen elektronischen Anzeigetafeln (oder durch andere Informationsmittel) verringern, und z.B. dem von der Autobahn ausfahrenden und in die Stadt einfahrenden Verkehr Alternativen für die Erreichung des Zielortes vorzuschlagen.

  • Überwachungssysteme vom BrennerLEC

    Die Infografik stellt in qualitativer Weise das durch das Projekt aktivierte Überwachungssystem dar. Die Interessenbereiche sind drei: das Wetter, der Verkehr und die Umwelt. Die Wetterbedingungen sind notwendig um genaue Vorhersagen für die Ausbreitung der Schadstoffe in der Atmosphäre zu machen, sie wurden mithilfe traditioneller Wetterstationen und einem Schallpegelmessgerät (welches in der Lage ist, die vom Verkehr produzierten Turbulenzen zu beurteilen) gemessen. Der Verkehr wird mit herkömmlichen Induktionsschleifen gemessen, welche durch neue Techniken integriert werden um die Fahrzeiten zu ermitteln. Die Fahrzeiten werden auf der Autobahn als auch auf außerstädtischen Straßen durch einen anonymen Scan von Telepass und Bluetooth-Geräten der Fahrzeuge gemessen. Die Umweltbedingungen (Luft- und Lärmqualität) werden mit herkömmlichen Instrumenten der Messstationen der Landesagenturen von Südtirol und dem Trentino gemessen, aber auch mit Instrumenten, welche auf nicht konventionelle Technologien basierenden. Das Monitoring der Luftqualität ist eines der wissenschaftlichsten Aspekte des Projektes, da es die Messung von noch nicht so bekannten Schadstoffen (Industrieruß) erlaubt, zudem lässt es auch eine vergleichende und intensive Beurteilung der innovativen und günstigeren Sensoren zu, welche in Zukunft für eine ausgedehntere Überwachung entlang der Fahrbahn genutzt werden könnten. Besonderes Interesse gilt auch der Verwendung von Passivsammlern welche es erlauben, die Fünfjahres-Durchschnittswerte der NO2 -Konzentrationen in verschiedenen Entfernungen zur Autobahn zu messen. Die Erweiterung dieser Systeme erfolgt durch die Integration mit Industrieruß-Messungen und Messungen der Partikelanzahl und hat die Aufgabe, die Emissionen des Verkehrs zu charakterisieren. Schließlich werden die räumlich erfassten Daten durch ein mobiles Messsystem gemessen und die Luftschadstoffausbreitungsmodelle damit kalibriert.

  • Innovatives Monitoring der Luftqualität

    Die Infografik stellt die Einzelheiten des innovativen kontinuierlichen Monitorings der Luftqualität dar. Dafür wurde ein dichteres Netz von kostengünstigen Messtationen erstellt, die vom Institut für Biometeorologie des Nationalen Forschungsrats (CNR) bereitgestellt wurden. Jede einzelne Aufnahmeeinheit besteht aus einer polyfunktionalen Messstation welche es erlaubt, meteorologische Parameter (Temperatur und Luftfeuchtigkeit) und die Parameter der Luftqualität aufzuzeichnen. Die gemessenen Schadstoffe sind Stickstoffoxide, Kohlenmonoxid, Ozon, Feinstaub und flüchtige organische Verbindungen. Innerhalb des Projekts wird vor allem auf die Messungen der Stickstoffoxide wert gelegt, wofür elektrochemische und resistive Sensoren eingesetzt werden. Durch das kontrollierte Aufzeichnungssystem und das fortschrittliche Post-Processing der Daten ist es möglich kontinuierliche Messungen vorzunehmen, welche den Anforderungen der Projektumsetzung entsprechen